
Die Auswahl 
Heimfahrt
Heut ist ein wichtiger Tag angebrochen, denn schon in einigen Stunden tobt ein niedlicher Welpe durch Ihr Haus und Heim. Doch bevor Sie sich in Ihr Auto setzen, haben Sie an alles gedacht?
Haben Sie ein Halsband und eine Leine für den Kleinen? Oder hat das der Züchter schon versorgt? Gibt es ein Futter- und Wassernapf im neuen Zuhause?
Für die Fahrt sollten Sie sich eine Rolle Haushaltspapier versorgen, denn es kann sein, dass es dem Kleinen auf seiner ersten weiten Reise übel wird und er erbrechen muss.
Lassen Sie sich von einer zweiten Person begleiten, die den Welpen auf der Fahrt betreuen kann. Denn der Welpe sollte auf keinen Fall in eine enge Kiste oder in den dunklen Kofferraum gesperrt werden.
1.Tag
Zuhause ang
ekommen, tragen Sie den Hund ins Haus, hier sollte er sich in Ruhe und ungestört mit seiner neuen Umgebung vertraut machen können. Laden Sie zur Begrüßung keine Gäste ein. Er kann sich besser auf sein neues Zuhause einstellen, wenn er in der ersten Zeit nur die engere Familie um sich hat.
In den ersten Tagen sollten Sie möglichst viel Zeit für ihn haben. Schenken Sie ihm Ihre gesamte Aufmerksamkeit, damit er sich schnell eingewöhnt. Nach diesen vielen verschiedenen Eindrücken, wird er sich rasch ein ruhiges Plätzchen suchen. Bringen Sie ihn sofort zu seinem Schlafplatz. Der Kleine braucht wie ein Menschenbaby sehr viel Schlaf. Lassen Sie ihn ausruhen, der Welpe zeigt wann er Lust auf Spielchen hat.
Heutzutage ist es oft so, dass ein Hund für die Kinder gekauft wird. Das ist auch schön, nur erklären Sie Ihren Kindern, dass der Welpe selber laufen kann und nicht ständig rumgetragen wird. Und das nach dem Fressen nicht rumgetobt wird, denn das kann zu Magenverdrehungen führen.
Von den meisten Züchtern erhalten Sie einen Futterplan und gewohntes Futter für die nächsten Tage. Der Stress und die neue Umgebung schlagen einem Hundebaby ohnehin auf den Magen. Wenn dann noch neues Futter dazu kommen würde, ist der Durchfall vorprogrammiert.
Die Nahrung muss alle Nährstoffe enthalten, die der kleine Kerl für seine Entwicklung und ein gesundes Wachstum braucht. Hierbei ist nicht nur die richtige Menge, sondern auch die korrekte Zusammensetzung sehr wichtig.
Legen Sie ihm für die ersten Nächte ein Tuch hin, welches den Geruch von den Geschwistern angenommen hat. Das wird ihm die Einsamkeit erleichtern.
Erziehung
Der Berner Sennen ist eine leicht erziehbare Hunderasse. Das erste Ziel was anzustreben wäre, ist den Kl
einen stubenrein zu bekommen. Man sollte sofort nach dem Fressen und Schlafen ihn zu einer Stelle im Garten führen, welche als „Hundeklo“ vorgesehen ist. Dort eine Weile warten und loben wenn es geklappt hat.
Bei der allgemeinen Erziehung gehen Sie immer konsequent, doch geduldig und liebevoll vor. Da ein Hund ein sensibles Wesen ist, können Sie mit Schreien und Schlägen mehr verderben als gutmachen.
Mit seinem Namen ist es relativ einfach, rufen Sie ihn häufig mit ruhiger Stimme und loben das kommen mit Streicheln und ab und zu mit Leckerli. Die Begriffe „Sitz“ und „Platz“ werden täglich vom ersten Tag an geübt. Dehnen Sie die Übungszeit nicht zu lang aus, der Welpe wird sonst überfordert und verliert die Lust am lernen.
Um das Lernen zu erleichtern, können Sie eine Hundeschule in Ihrer Umgebung besuchen. So macht dem Welpen die Erziehung noch mehr Spaß und er lernt spielerisch andere große und kleine Artgenossen jeglicher Rassen kennen.
Der soziale Kontakt zwischen den Hunden auf dem Trainingsplatz ist sehr wichtig für seine Entwicklung.
Einen Leitsatz möchte ich Ihnen noch geben: "Ein Bäumchen biegt sich, ein Baum nicht mehr!"